ME3T

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Foto von Lena Thiebes © Urheberrecht: Felix Merkord

Name

Lena Thiebes

Forschungsgruppenleiterin Respiratorisches Tissue Engineering

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Epithelzellen, die im Kreis schlagen Urheberrecht: © BioTex

BioTex ist Teil des Graduiertenkollegs MEꓱT „Mechanobiology in Epithelial 3D Tissue Constructs“, welches sich auf die Mechanobiologie von oberflächennahen Epithelien wie Haut und Schleimhäute konzentriert, die extremen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind.

Das Schlagen von Zilien ist eine wichtige Eigenschaft des Epithels in den größeren Atemwegen. Um eine mukoziliäre Clearance zu gewährleisten, schlagen die Zilien synchron in Richtung Rachen, um den Schleim aus den Atemwegen zu transportieren. Wenn der Zilienschlag unterbrochen wird, sammelt sich Schleim in den Atemwegen an, welches das Risiko einer Lungenentzündung erhöht. Das gezielte und koordinierte Ziliarschlagen des Atmungsepithels ist daher die Grundlage bei der Herstellung von funktionellen Atemwegsprothesen. Bislang ist nicht bekannt, welche Art von Stimulation erforderlich ist, um eine gerichtete Zilienorientierung zu erreichen.

In unserem Teilprojekt C3 „Guiding respiratory epithelium towards directed ciliary function“ untersuchen wir, welche biomechanische Stimulation für die in vitro-Konditionierung von Atemwegsepithel notwendig ist, um eine funktionelle mukoziliäre Clearance zu erlangen.

Partner:

  • Institut für Molekulare und Zelluläre Anatomie (MOCA), Uniklinik RWTH Aachen
  • DWI - Leibniz Institut für Interaktive Materialien
  • Lehr- und Forschungsgebiet Zahnärztliche Werkstoffkunde und Biomaterialforschung, Uniklinik RWTH Aachen
  • Institut für Physiologie, Uniklinik RWTH Aachen
  • Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Uniklinik RWTH Aachen
  • Institute of Complex Systems-7: Biomechanics, Forschungszentrum Jülich
  • Institut für Werkstoffe der Elektrotechnik 1, RWTH Aachen University
  • PULS Group, Institut für Theoretische Physik, FAU Erlangen
  • Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik, Stammzellbiologie und Cellular Engineering

Förderer:

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft