E-Suture

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Nach einer viszeralchirurgischen Resektion wird die intestinale Kontinuität in vielen Fällen durch eine manuelle Naht wiederhergestellt. Eine postoperative Leckage dieser Nahtverbindung - die sogenannte Anastomoseninsuffizienz - ist eine hochrelevante Komplikation nach einer derartigen Operation. Sie führt zum Austritt von Intestinat in den Bauchraum mit anschließender Entzündung des Bauchfells (Peritonitis), sodass eine lebensbedrohliche Situation für die betroffenen Patienten entsteht.

Daher ist zur Vermeidung von Anastomoseninsuffizienzen eine Verringerung der Nahtspannung auf ein nicht pathologisches Niveau ohne entsprechende Gewebsdestruktion von entscheidender Bedeutung.

Im Rahmen des Projekts E-Suture wird die Verwendung spannungsoptimierender Materialien und Fadenstrukturen als chirurgisches Nahtmaterial untersucht. Im klinischen Alltag könnte die Verwendung eines solchen neuartigen Fadens zu einer relevanten Reduktion von Anastomoseninsuffizienzen und somit zur Verringerung von Morbidität und Mortalität der Patienten beitragen.

Danksagung

Hiermit danken wir der Deutschen Forschungsgemeinschaft e.V. (DFG) für die finanzielle Unterstützung des Forschungsvorhabens.