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  PLAAO Vorhof Segmentierung Urheberrecht: CVEAME Segmentierter linker Vorhof in hellblau mit dem markierten LAA Volumen in rot

Hintergrund

Bei Patienten mit Vorhofflimmern ist das Schlaganfallrisiko um das Fünffache erhöht. Wenn das Vorhofflimmern nicht therapiert werden kann und die Gabe von gerinnungshemmenden Medikamenten bei einem Patienten nicht in Frage kommt, kann das Schlaganfallrisiko mit der Implantation eines Vorhofohr-Okkluders im linken Vorhof reduziert werden. Dabei wird der Okkluder über einen Katheter eingeführt und das Vorhofohr des linken Vorhofes (LAA) dauerhaft verschlossen. Der Verschluss des LAAs wird unter anderem dadurch erschwert, dass die LAA Formen zwischen Patienten stark variieren.

Projektziel

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines personalisierten LAA-Okkluders (PLAAO), der patienten-individuell die LAA-Form nachbildet und so den Verschluss des LAA verbessert und die Risiken für den Patienten minimiert.

Methoden

Das CVE segmentiert die CT-Daten von 125 Patienten und vermisst die LAAs. Diese Anatomiedaten bilden die Basis für die Entwicklung der Okkluder, die in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner ADMEDES erfolgt. Die von ADMEDES gefertigten Okkluder werden vom CVE in Laborversuchen untersucht. Hierfür wird am CVE eine personalisierbare Testumgebung entwickelt.

Studentische Arbeiten

Aktuell bieten wir in dem PLAAO Projekt eine studentische Arbeit an:

Weiterentwicklung und Validierung eines In-Vitro-Modell des linken Vorhofs

Darüber hinaus können Sie bei Interesse an einer studentischen Arbeit oder einem Praktikum im PLAAO Projekt sich an Herrn Doose wenden.

Förderer

Bundesministerium für Bildung und Forschung. Förderkennzeichen 13GW0114B

Kooperationspartner und Verbundkoordination ADMEDES GmbH