Diagnostizieren

  Bewegungsdiagnose bei einem Säugling Urheberrecht: AME Bewegungsdiagnose der oberen Extremität

Prävention von Folgeschädigungen

Die Entwicklung neuer Verfahren zur Frühdiagnostik einer sich entwickelnden Bewegungsstörung bereits im Säuglingsalter ermöglicht es, frühzeitig geeignete Therapiemaßnahmen einzuleiten und die gegebenenfalls die Folgen der Erkrankung zu mindern. Ebenso liefert die Entwicklung von Methoden zur Vorhersage potentiell schädlicher Gelenkkräfte und Momente bei Kindern und Erwachsenen einen Beitrag zur Vermeidung von Folgeschädigungen an Knochen, Knorpel, Sehen, Bändern und Muskeln

Spastik

Ein besonderer Forschungsschwerpunkt des RPE liegt auf dem besseren Verständnis von Spastik. Hierfür muss Spastik zunächst einmal messbar gemacht werden. Speziell entwickelte Algorithmen erlauben nicht nur die Erfassung, sondern auch die Quantifizierung von Spastik bei Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall oder mit Infantiler Zerebralparese. Durch die Untersuchung der durch Spastik bedingten Veränderungen auf der Ebene einzelner motorischer Einheiten können Rückschlüsse auf die Kontroll- und Regelungsstrategien des Zentralen Nervensystems im physiologischen sowie im pathologischen Fall gezogen werden.

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  RPE IMUS Urheberrecht: RPE Bewertung der Bewegungsqualität mittels Intertialsensorik

Bewegungseinschränkungen

Zur Erfassung der Bewegungseinschränkungen in Alltagssituationen werden spezielle, kleine, tragbare Sensoren entwickelt. An die klinische Fragestellung angepasste Algorithmen erlauben die Quantifizierung von Bewegungseinschränkungen und Ausgleichbewegungen. Anwendungsfälle sind beispielsweise die Detektion von Hinken oder die Erfassung des Bewegungsumfangs der oberen Extremitäten.

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  RPE IMUS Urheberrecht: RPE Untersuchung der muskulären Aktivierung bei Rückenschmerz

Schmerz

Es ist bekannt, dass ein Zusammenhang zwischen Schmerzen, die bei Bewegung auftreten, und muskulärer Aktivierung besteht. Ziel ist es, mittels Oberflächen-Elektromyographie die schmerzbedingten Veränderungen in der muskulären Aktivierung zu erfassen. Ein besonderes Interesse liegt hierbei auf der Untersuchung von Rückenschmerz, bei dem ein direkter Zusammenhang zwischen spezifischen Veränderungen in der muskulären Aktivierung und Schmerzintensität nachgewiesen werden konnte.