Förderung durch med. Fak. RWTH (IZKF und START)

 

Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung

EndOxy

Chronische Lungenerkrankungen sind die dritthäufigste Todesursache weltweit. Die Therapie von chronischen Lungenerkrankungen ist jedoch limitiert auf eine Anwendungsdauer von Tagen bist Wochen mangels ausreichender Hämokompatibilität der extrakorporalen Membranoxygenatoren, der sogenannten künstlichen Lungen. Die grundlegende Forschungansatz im EndOxy-Projekt ist es diese Limitation unter Ausnutzung der physiologischen, antithrombotischen Eigenschaften einer Endothelzellschicht auszunutzen. Diese bedeckt die mit Blut in Kontakt stehende Fremdkörperoberfläche im Sinne eines biomimetischen Interfaces. Damit kann die Hämokompatibilität erhöht werden und somit eine langezeitige extrakorporale Membranoxygenaierung (ECMO) als Therapie für Patienten mit chronischer Lungenerkrankung ermöglicht werden.

START Programm

Interventionelles Messinstrument

Katheterbasierte Implantationen von künstlichen Herzklappen bieten seit über 20 Jahren Patienten eine alternative zur Operation am offenen Herzen. Der Erfolg einer katheterbasierten Implantation hängt unter anderem von der Kenntnis über die Masse und Form der krankhaften Anatomie ab. Die Implantation einer falsch dimensionierten Herzklappe kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Da herkömmliche bildgebende Messverfahren abweichende Masse anzeigen, wird in diesem Projekt ein neues Konzept für präzise Anatomievermessung entwickelt.

Oberflächenstrukturierung

Verbesserung der Hämokompatibilität von Polyurethan durch Oberflächenstrukturierung

OxyBench

Für die Testung optimierter Membranoxygenatoren und neuartiger Technologien zur Behandlung chronischer Lungenerkrankungen wird in einer interdisziplinären Kooperation mit der Klinik für Anästhesiologie die Simulations- und Testplattform „OxyBench“ entwickelt. Die Testmethoden, die in diesem Projekt entwickelt werden, sollen eine reproduzierbare, präklinische Langzeittestung von künstlichen Lungen ermöglichen.