RPE – Rehabilitations- und Präventionstechnik

 

Das Lehr- und Forschungsgebiet Rehabilitations- & Präventionstechnik, RPE, befasst sich bereits seit 1972 mit der Entwicklung und Realisierung angepasster Systeme und Methoden, die die Prävention, Diagnose und Therapie von Bewegungsstörungen unterstützen.

Ansprechpartnerin

Catherine Dißelhorst-Klug

Name

Catherine Dißelhorst-Klug

Universitätsprofessorin, RPE

Telefon

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+49 241 80 87011

E-Mail

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Leonardo da Vinci, 1508:
Alles Leben ist Bewegung – Bewegung ist Leben

Die koordinierte Bewegung ist Grundlage der Handlungsfähigkeit des Menschen. Bewegungsstörungen und Bewegungseinschränkungen erzeugen Schmerzen, behindern und erschweren häufig die Ausführung selbst alltäglicher Tätigkeiten. Deshalb ist es dringend geboten, durch gezielte Maßnahmen die Bewegungsfähigkeit zu erhalten oder wieder herzustellen. Der Verlust an Lebensqualität, aber auch die mit den Bewegungseinschränkungen verbundenen Kosten im Gesundheitswesen erfordern innovative Ansätze zur Erhaltung beziehungsweise Wiederherstellung des Bewegungsvermögens.

  Diagnose von Bewegungsstörungen Urheberrecht: AME/RPE RPE erforscht Methoden, die die Diagnose und Therapie von Bewegungsstörungen unterstützen.

Die erfolgreiche Entwicklung neuer Verfahren und Systeme basiert auf dem umfassenden Wissen des RPE über die physiologische und pathologische Funktion des muskuloskelettalen- und des neuromuskulären Systems. Hierbei werden technische Expertise mit Aspekten der Biomechanik der Bewegung, Muskelbiomechanik und Bewegungskoordination kombiniert.

Frühzeitige Berücksichtigung der klinischen Anforderungen sowie der Bedürfnisse von Therapeuten und Patienten steigert die Akzeptanz und fördern eine schnelle Translation in die Anwendung.

Schwerpunkte der Arbeit der Abteilung RPE sind:

  • Früherkennung einer sich entwickelnden Bewegungsstörung bei Säuglingen
  • Quantitative Erfassung und Beschreibung von Bewegungsstörungen der oberen Extremität
  • Nicht-invasive Erfassung einzelner motorischer Einheiten zur schmerzfreien Diagnostik neuromuskulärer Erkrankungen
  • Individualisierte, technisch unterstützte Rehabilitation